Haimhausen Aktuelles

Grünes Kino Haimhausen zeigt „Darwins Alptraum“

Donnerstag, 20.07.2017 um 19:30 Uhr in der Kulturkreiskneipe Haimhausen

Es begann in den sechziger Jahren mit einem kleinen wissenschaftlichen Experiment und entwickelte sich zu einem ökologischen Alptraum. In den Viktoriasee in Ostafrika, der so groß wie Bayern und der zweitgrößte Binnensee der Welt ist, setzte man eine fremde Fischart aus: den Nilbarsch. Dieser Raubfisch mit bis zu 200 Kilo Gewicht, weißem Fleisch, kaum Gräten und gutem Geschmack hat sich durchgesetzt und das gründlich. Er dezimierte die fast 500 Fischarten des Viktoriasees so stark, dass sich aus Mangel an pflanzenfressenden Fischen große Algenteppiche ausbreiteten. An den Ufern landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im afrikanischen Kontinent. Der Regisseur Hubert Sauper hat unter gefährlichsten Bedingungen einen schnörkellosen Film in Dogma-Manier über die Verheerungen globalisierter Monokultur gedreht. Dabei zeigt der Film nicht nur anschaulich die zerstörerischen Auswirkungen derselben, sondern hat zwischendurch auch realsatirische oder sogar humorvolle Momente. Nach dem Gewinn des Europäischen Filmpreises 2004 als bester Dokumentarfilm wurde 2006 „Darwins Nightmare“ für den Oscar in der der gleichen Kategorie nominiert.

Donnerstag, 20.07.2017 um 19:30 Uhr

KulturKreisKneipe des HKK, Hauptstr. 46b

85778 Haimhausen, Eintritt frei!

Treffen des Grünen Ortsverbandes

Der Grüne Ortsverband trifft sich am 02. Mai um 20:00 Uhr im Eiskaffee Cellino.

Interessierte sind herzlich willkommen. Alternativ können Sie uns auch gern per Mail kontaktieren. Unsere Kontaktdaten finden Sie unter  http://gruene-dachau.de/?page_id=85

das-geheimnis-der-baeume-14

Das Geheimnis der Bäume

Für den bekannten französischen Ethno-Botaniker Francis Hallé ist der Dschungel ein zweites zuhause. In und auf den Bäumen fühlt er sich wohl und genau dort lässt Hallé die rund 700-jährige Geschichte der Bäume in den großen tropischen Regenwäldern lebendig werden. Hiervon handelt der Dokumentarfilm des renommierten Naturfilmers Luc Jacquet. Jacquet, einem großen Publikum bekannt durch seinen Welterfolg Die Reise der Pinguine, der 2006 in Hollywood mit dem Oscar als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, zeigt in wahrhaft majestätisch-betörenden Bildern die Schönheit und Faszination der Regenwälder. Vor der Zerstörung dieser einzigartigen Ökosysteme warnen Hallé und Jacquet eindringlich in ihrer Hymne an die Natur, die gleichzeitig ein Appell zum Handeln ist. Der Film erforscht die Weisheit der Bäume und führt in die Tiefen des tropischen Dschungels, in dem die Tiere über den Raum und die Bäume über die Zeit herrschen. Der Film zeichnet neben der Schönheit aber auch die Gefährdung dieses Naturwunders nach, das sich zwar aus eigener Kraft erneuern und heilen kann – aber nur, wenn ihm Zeit und Raum dafür gegeben werden. Denn «ich kann nicht akzeptieren, dass diese Welt verschwindet», meint Hallé und fragt: «Wie dreht man den Lauf der Dinge zurück?». Er folgert: «Das Gefühl der Ohnmacht macht mich wütend und traurig. Der Wald wird uns überdauern. Er hat die Macht der Wiedergeburt.» «Das Geheimnis der Bäume ist einer der ungewöhnlichsten, spektakulärsten und klügsten Dokumentarfilme, der die gewohnten Pfade des Genres sprengt. Ein Film, den man nicht so schnell vergessen wird.» Den inhaltsreichen und klugen deutschen Kommentar spricht der Schauspieler und Naturfreund Bruno Ganz.

„Das Geheimnis der Bäume“ wird am Donnerstag 17.11.2016 um 19:30 Uhr in der Kulturkreiskneipe des HKK gezeigt. Hauptstr. 46b, 85778 Haimhausen, Eingang gegenüber Münchener Str. 1.

Der Eintritt ist frei!

 

Grüne trauern um Mike Czernich

Unser langjähriger guter Freund und grünes Urgestein Mike Czernich hat uns nach langer schwerer Krankheit verlassen. Wir trauern um einen wunderbaren Menschen, der uns mit viel Humor und seinen scharfsinnigen Anregungen Inspiration gab.

Mike hat sich nicht nur mit viel Herzblut bei den Grünen eingebracht, auch die aktive Teilnahme am Gemeindeleben war ihm ein Anliegen. Wir sind dankbar dafür, ihn in unserer Mitte gehabt zu haben. Seine liebenswürdige Art auf Jung und Alt zuzugehen wird uns fehlen.

Wir werden Mike ein würdiges Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern und Angehörigen.

 

Grünes Kino Haimhausen

an-ihrer-seite-2006-film

An ihrer Seite

Das Regiedebüt der kanadischen Schauspielerin Sarah Polley, der Film An ihrer Seite (Away from Her) ist einer der wenigen kompromisslosen Beiträge zum Thema Alzheimer. Die Handlung basiert auf einer Kurzgeschichte der kanadischen Nobelpreisträgerin Alice Munro.

Der Film zeigt die Geschichte von Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent), einem alten Ehepaar, das seit vierundvierzig Jahren verheiratet ist. Fiona leidet an der Alzheimer-Krankheit, die langsam, aber unaufhörlich ihre Erinnerung auslöscht. Nachdem Fiona in eine Pflegeanstalt kommt, vergisst sie ihren Mann ebenso wie die gemeinsame Vergangenheit und wendet sich in geistiger Isolation nur noch Aubrey (Michael Murphy), einem ihrer Mitpatienten, zu.

Geschildert wird in ruhigem kontemplativem Rhythmus der schmerzliche Prozess der Demenz-Erkrankung aus der Perspektive des zurückbleibenden Ehemanns, der mit dem allmählichen Verlust seiner Ehefrau zurechtkommen muss. Er handelt von der Notwendigkeit, loslassen zu können und sein Schicksal anzunehmen. Polleys Film zeigt eindrücklich, wie Liebe nach einem gelebten Leben mit all seinen Schicksalsschlägen aussieht.

Glänzend agierende Hauptdarsteller  und eine schlüssige ästhetische Konzeption, poetische Bilder von Einsamkeit, Isolation und Abschied erinnern  an das Werk Atom Egoyans, der hier als ausführender Produzent fungierte und den die junge Regisseurin selbst als ihren Mentor bezeichnet. Herausgekommen  ist Kino, wie man es sich existentieller kaum vorstellen kann. Mit einfachsten Mitteln hat die junge Independent-Filmemacherin Polley einen Film geschaffen, der keine Effekte nötig hat und von dem sich Hollywood eine Scheibe abschneiden kann!

„An ihrer Seite“ wird am Donnerstag 22.09.2016 um 19:30 Uhr in der Kulturkreiskneipe des HKK gezeigt. Hauptstr. 46b, 85778 Haimhausen, Eingang gegenüber Münchener Str. 1.

Der Eintritt ist frei!

 

Grünes Kino Haimhausen

Home der Film

Home – Die Geschichte einer Reise

Rechtzeitig vor der Urlaubszeit  werden in dem Dokumentarfilm „Home“ des französischen Fotografen und Regisseurs Yann Arthus-Bertrand  über fünfzig Länder aus der Vogelperspektive gezeigt. In bislang nie gesehenen Aufnahmen des Planeten auf dem wir leben wird erschreckend deutlich, wie der Mensch in den 200.000 Jahren seiner Existenz ein Gleichgewicht gestört hat, das 4 Milliarden Jahre zu seiner Entwicklung brauchte.

Beeindruckende Naturbilder von unerhörter Ästhetik überraschen,  gleichzeitig offenbaren sie jedoch auch, in welchem gigantischen Ausmaß die Erde durch Menschenhand umgestaltet wurde. Ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und  Artenschutz sind die veranschaulichten Kerninhalte des Films. Gegen Ende werden aber auch einige positive Entwicklungen gezeigt, wie der zunehmende Einsatz von Windenergie und Solarenergie und die Rolle des persönlichen Konsumstils.

Gedreht wurden in atemberaubenden Luftaufnahmen z.B. Vulkanlandschaften, tropische Regenwälder, gigantische Wasserfälle und Gebirgsketten, aber auch Megacities, unendlich scheinende Gewächshausplantagen und die ärmsten Regionen der Welt. Produzent des Films ist übrigens der weltberühmte Regisseur Luc Besson (Taxi, Leon der Profi, Das fünfte Element).

„Home“ wird am Donnerstag 14.07.2016 um 19:30 Uhr in der Kulturkreiskneipe des HKK gezeigt. Hauptstr. 46b, 85778 Haimhausen, Eingang gegenüber Münchener Str. 1.

Der Eintritt ist frei!

 

 

Wir freuen uns, dass der Antrag in modifizierter Form vom Haimhauser Gemeinderat angenommen wurde. Der genaue Beschlusstext folgt, wenn er vorliegt.

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Haimhausen

Kein Einsatz des Pflanzengiftes Glyphosat auf Flächen der Gemeinde Haimhausen

Jährlich werden etwa 5.000 Tonnen des Unkrautbekämpfungsmittels Glyphosat auf deutschen Äckern ausgebracht. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation stufte Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ ein. Studien wiesen Rückstände des Pflanzengifts in verschiedenen Lebensmitteln nach. Unter anderem haben Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen Erlasse gegen die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen für Glyphosatanwendungen auf Nichtkulturland erlassen. Zudem kündigten einige Bau- und Gartenmarktunternehmen wie toom, OBI und Bauhaus an, Glyphosatprodukte aus ihren Sortimenten zu nehmen.

Für krebserregende Stoffen gibt es keine Grenzwerte, bei deren Einhaltung der Stoff als „unbedenklich“ bezeichnet werden könnte. Deshalb haben die grünen Gemeinderäte Haimhausens einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, um zu verhindern, dass der krebsverdächtige Herbizidwirkstoff Glyphosat in die Böden und das Wasser und somit in unsere Nahrungskette gelangen können.

Zur Unkrautbekämpfung hat die Gemeinde Haimhausen einen Heißdampferzeuger erworben, mit dem Unkraut an öffentlichen Wegen und Straßen entfernt werden kann. Damit leistet die Gemeinde, ebenso wie Hamburg und Regensburg, einen Beitrag zur chemiefreien Unkrautbekämpfung, ohne dass dabei die Umwelt, insbesondere Grundwasser sowie Flora und Fauna, belastet werden.

Der Antrag fordert die Gemeinde Haimhausen nun auf, dass auch private Unternehmen, die Aufträge von der Gemeinde Haimhausen erhalten, entsprechend auf die Verwendung von Glyphosat verzichten. Gleichfalls sollen sich auch Pächter landwirtschaftlicher Flächen der Gemeinde zum vollständigen Verzicht glyphosathaltiger Mittel auf diesen Flächen verpflichten.

Mit einem positiven Beschluss kann unsere Gemeinde das Handeln anderer Kommunen zum Vorbild nehmen und einen Beitrag zum Gesundheitsschutz ihrer Bürgerinnen und Bürger leisten.

Steven Ahlrep, stellv. Sprecher

Ortsverband / Die Grünen Haimhausen

 

Veranstaltung am Donnerstag, 14.04.2016

Grünes Kino Haimhausen zeigt: Der Bauer und sein Prinz

 DerBauerundseinPrinz

Der Bauer und sein Prinz

Seit 30 Jahren besitzt der englische Thronfolger Prinz Charles eine riesige Bio-Farm, mit der er ein Ziel verfolgt: Sie soll ein Vorbild sein für rein ökologische Landwirtschaft. Der Herzog von Cornwall setzt sich für nachhaltige Landwirtschaft ein und dies auch mal wenig standesgemäß mit gelben Arbeitshandschuhen und kleinem Beil. Hier geht es jedoch nicht um ein spleeniges Hobby, sondern ganz handfest um naturnahe Hecken, die Schafe und Kühe einzäunen und gleichzeitig Bodenerosion vorbeugen, sowie kleinen Wildtieren Schutz und Lebensraum bieten.

Der informative Dokumentarfilm von Bertram Verhaag versetzt uns in den Südwesten Englands und mitten hinein in die ländliche Idylle mit ihren sanften Hügeln und Bilderbuchdörfern – Cornwall eben. Seit 1337 gehört das Land dem jeweiligen Thronfolger von England. Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts begann Prinz Charles hier mit David Wilson als Farmmanager seine Vision von ökologischer Landwirtschaft umzusetzen. Er missbilligte die nur auf Profit ausgerichtete Produktion von Lebensmitteln, bei der die Umwelt ausbeutet wird. Die beiden Männer arbeiten seitdem Hand in Hand und haben einen ökologischen Vorzeigebetrieb geschaffen. Für seine Dokumentation „Der Bauer und sein Prinz“ hat der deutsche Regisseur und Produzent Bertram Verhaag über einen Zeitraum von fünf Jahren immer wieder auf dem Biohof gedreht. Er hatte die Gelegenheit, mit Prinz Charles und mit David Wilson lange Gespräche zu führen. Seinen beiden Kameramännern Gerald Fritzen und Waldemar Hauschild gelang es, poetisch-idyllische Bilder der Wiesen, Felder und Tiere einzufangen. Mit viel Liebe zum Detail zeigen sie Bienen und Schmetterlinge, sich wiegende Weizenähren im Wind. Der Bauer und sein Prinz züchten alte Hausschweinarten, kultivieren alte Apfelsorten und Getreidearten. Die Menschen auf Duchy Home Farm arbeiten hart, müssen mit dem englischen Wetter ebenso kämpfen wie mit den schwierigen Marktbedingungen.

„Der Film zeigt einen Prinzen, der nicht die landläufigen Vorurteile gegen ihn bedient, sondern der Verantwortung übernimmt und offen seine Meinung zu Problemen der konventionellen Landwirtschaft ausspricht“, meint der Regisseur Verhaag. Im Film kommen auch der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Hardy Vogtmann und Vandana Shiva, indische Umweltschützerin zu Wort. Shiva nennt den Thronfolger, der unermüdlich mit seinen Mitteln für die Rettung des Planeten kämpft, „meinen Freund, den bäuerlichen Prinz.“ Er selbst sagt: „Das biologische System basiert auf Harmonie und Gleichgewicht. Das, was man nimmt, muss man ersetzen. … Heutzutage geben wir nichts zurück – wir nehmen nur und erwarten, dass die Natur uns alles gibt, was wir wollen.“

„Der Bauer und sein Prinz“ wird am Donnerstag 14.04.2016 um 19:30 Uhr in der Kulturkreiskneipe des HKK gezeigt. Hauptstr. 46b, 85778 Haimhausen, Eingang gegenüber Münchener Str. 1.

Der Eintritt ist frei!

 

Antrag vom 04.04.2016:

Kein Einsatz des krebsverdächtigen Herbizidwirkstoffs Glyphosat auf Flächen der Gemeinde Haimhausen

Veranstaltung am Dienstag, 08.03.2016:

Diskussionsabend am Internationalen Frauentag

„Sexuelle Übergriffe im öffentlichen Raum. Wie ist die Rechtslage? Wie sicher sind wir?“

Die massenhaften sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht nicht nur in Köln sondern in ganz Deutschland, haben eine längst fällige Diskussion über die Bewegungsfreiheit  von Frauen im öffentlichen Raum und den Schutz sexueller Selbstbestimmung in Gang gesetzt. Leider wurde die Debatte auch instrumentalisiert für rassistische oder falsch verstandene Sicherheitspolitik.

Anlässlich des Internationalen Frauentags wollen die Frauen des Kreisverbandes der Grünen sich deshalb mit der Rechtslage und dem dringenden Reformbedarf beschäftigen.

Im geschützten Raum unter Frauen (sorry, das andere Geschlecht muss leider draußen bleiben!) wollen wir uns juristische Informationen von Rechtsanwältin (Strafrecht) Stefanie Mayer holen und mit Silke Poller, der Beauftragten für Frauen und Kinder beim Polizeipräsidium Oberbayern Nord, sprechen. Die MitarbeiterInnen des Frauenhauses werden ebenfalls Auskunft geben.

Nach den Kurzreferaten können in gemütlicher Runde Fragen gestellt und Erlebnisse ausgetauscht werden. Hierzu sind alle Frauen im Landkreis herzlich eingeladen.

Wir treffen uns am Dienstag, 8. März 2016 um 20:00 Uhr in der Kulturkreiskneipe Haimhausen, Hauptstr. 46b, 85778 Haimhausen.

Zwecks Einkaufsplanung bitten wir um Anmeldung unter marese.hoffmann@gruene-dachau.de oder gabriele.donder-langer@gruene-dachau.de, Tel. 08133-9179100. Danke!

 

Veranstaltung am Freitag, 12.02.2016:

Red Hand Day

Aktion zum „Red Hand Day“ in Dachau und Haimhausen – gegen den Einsatz von Kindersoldaten ein Zeichen setzen.

Am 12. Februar jährt sich zum 14. Mal der Aktionstag gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten.  Derzeit sind weltweit rund 250.000 Mädchen und Jungen in über 20 Ländern im erzwungenen Einsatz. Wie das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen mitteilt, werden sie häufig gewaltsam entführt und gezwungen, als Kämpfer oder Selbstmordattentäter, aber auch als Boten, Köche, Sanitäter oder Sexsklaven zu arbeiten. Für viele bewaffnete Gruppen sind Kinder die preiswertere Alternative zu erwachsenen Soldaten, gehorsam und leicht zu manipulieren.

Gegen diese schrecklichen Formen des Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen der Kreisverband der Dachauer Grünen auch in diesem Jahr ein Zeichen setzen. Jeder, der mitmachen will, ist willkommen. Am Aktionsstand  können Forderungen aufgeschrieben und mit dem roten Handabdruck signiert werden – ein Symbol für das Blut, welches an den Kinderhänden klebt. Die gesammelten roten Handabdrücke werden über die grüne Wahlkreis-Abgeordnete Beate Walter-Rosenheimer (MdB) an die Kinderrechtskommission des deutschen Bundestags und an die UN-Sonderbeauftragten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, gegen den Einsatz von Kindersoldaten übersandt.

Sie können sich am 12.02.2016 beteiligen, in Dachau am unteren Markt und in Haimhausen, Bushaltestelle Nahkauf, jeweils von 14 bis 17 Uhr

 

Veranstaltung am  Dienstag, 19.01.2016

20:00 Uhr Treffen Ortsverband Haimhausen
Sitzungssaal im Rathaus Haimhausen
Hauptstr. 15
85778 Haimhausen
Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen. Es werden kommunalpolitische Themen behandelt.

Sprecherwahl in Haimhausen: das neue Team ist zur Hälfte das alte.

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Haimhausen wählte im Rathaus Haimhausen seine Sprecher.

Am 17. November 2015 fand im Ortsverband Haimhausen turnusmäßig die Sprecherwahl statt. Nach der Begrüßung der Mitglieder und dem teilnehmenden Vorstand des Ortsverbandes Dachau Ludwig Krispenz durch die Sprecherin Gabriele Donder-Langer sowie eines kurzen Resümees der abgelaufenen zweijährigen Amtszeit wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt: Es wurde ordnungsgemäß und fristgerecht eingeladen und somit war die Versammlung beschlussfähig. 7 wahlberechtigte Mitglieder des Ortsverbandes Haimhausen waren anwesend.

Als Wahlleiter stellte sich Ludwig Krispenz zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Es wurden Vorschläge für die Position der Sprecherin/des Sprechers sowie der Stellvertreterin/des Stellvertreters gemacht. Als Kandidaten für die Sprecherin wurden Gabriele Donder-Langer und Sabrina Spallek vorgeschlagen. Als Kandidat für den Stellvertreter wurde Steven Ahlrep genannt. Die stellvertretende Sprecherin Dorothea Hansen trat nicht mehr zur Wahl an. Es fand eine geheime Wahl statt.

Das Wahlergebnis bei jeweils 7 abgegebenen Stimmzetteln:

Wahlergebnis für die Sprecherin Gabriele Donder-Langer:

5 JA-Stimmen, eine Gegenstimme, eine Enthaltung

Wahlergebnis für den Stellvertreter Steven Ahlrep

6 JA-Stimmen, eine Enthaltung

Die gewählte Vorsitzende und der Stellvertreter haben die Wahl angenommen. Die Gemeinderätin Armgard Körner gratulierte den Gewählten mit einem Blumengebinde. Gabriele Donder-Langer dankte der bisherigen Stellvertreterin Dorothea Hansen für ihre umsichtige und zuverlässige tatkräftige Mitarbeit. Die Kasse wird auch weiterhin vom Dachauer Stadtrat Thomas Kreß für den Ortsverband Haimhausen geführt. Im Anschluss an die Sprecherwahl trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes zur Aussprache und Diskussion über die Tagesordnungspunkte mit interessierten Bürgern.

Die Sprecher des Ortsverbandes Haimhausen Gabriele Donder-Langer und Steven Ahlrep

Die Sprecher des Ortsverbandes Haimhausen Gabriele Donder-Langer und Steven Ahlrep

 

November 2015

Grünes Kino Haimhausen zeigt am Donnerstag, 12.11.2015 um 19:30 Uhr:

 „Land in Sicht“ 

Einfühlsam, persönlich und in aller Tragik auch komisch

Zu schnell spricht man beim Thema „Flüchtlinge in Deutschland“  eher von „Wellen“ oder „Strömen“ als von Menschen. Dabei hat jede und jeder Geflüchtete ein eigenes und sehr unterschiedliches Schicksal. Drei dieser Schicksale schildern die Berliner Filmemacherinnen Antje Kruska und Judith Keil in ihrem Dokumentarfilm „Land in Sicht“. Ein Jahr lang erzählt der Film die Annäherung und Fremdheit von Farid, Brian und Abdul im brandenburgischen Bad Belzig,

„Jetzt weiß ich, es ist sehr schön hier“,  so sagt es Farid aus dem Iran. Dabei, und das spart der Film nicht aus, kann man durchaus geteilter Meinung darüber sein, wie schön es im Flüchtlingsheim im brandenburgischen Bad Belzig eigentlich ist. Der Film nähert sich den Aufregerthemen Flüchtlinge und Asyl einfühlsam und persönlich. Ein Jahr lang begleiteten die Filmemacherinnen drei Flüchtlinge mit der Kamera in ihrem Alltag. Durch Brian aus Kamerun,  Farid aus dem Iran und Abdul aus dem Jemen erleben die Zuschauer ein Deutschland, dass den Flüchtlingen fremd ist – und nicht nur ihnen. Erfahrungen mit Spielmannszügen und lokalen Bauchtanzgruppen, den Zeugen Jehovas, oder mit der Arbeitsamtsberaterin – viele Szenen im Film haben eine enorme Komik, der gleichzeitig eine große Tragik innewohnt.  Das führt nicht nur zu einer großen Empathie für die Protagonisten, sondern auch dazu, dass es großen Spaß macht, „Land in Sicht“ anzuschauen.

Wie funktioniert das Ankommen, die Integration, das Bleiben als Flüchtling in Deutschland? Dies  wird von Kruska und Keil exemplarisch erzählt. Die  Protagonisten werden begleitet, aber niemals vorgeführt.  Die Traumata der Vergangenheit,, die Freude über die Rettung durch das Asyl, die Hoffnung auf eine gute Zukunft, aber auch die Enttäuschungen im Alltag, die zersetzende Ungewissheit der Situation als Asylbewerber, die Fremdheit, die sich nur langsam abbaut und die Problematik der fehlenden sinnvollen Beschäftigung, all dies vermitteln die Regisseurinnen ohne zu kommentieren – zart und ohne jeden Zeigefinger – ein Plädoyer für Engagement und Kontaktaufnahme.

Kulturkreiskneipe des HKK in der Hauptstr. 46b, 85778 Haimhausen, Eingang gegenüber Münchener Str. 1. 

Eintritt frei!

 

Oktober 2015

Politische Bildung hautnah

Auf Einladung von Beate Walter-Rosenheimer, der grünen Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Dachau-Fürstenfeldbruck, sind Dorothea Hansen und Susanne Steidl mit ihren Ehemännern nach Berlin gereist. Bei der viertägigen Reise, die durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung organisiert und finanziert wurde, gab es ein interessantes Programm für die 50 Teilnehmer aus Oberbayern. Neben einer Besichtigung des Plenarsaals und einem Vortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Deutschen Bundestages gab es auch eine Kuppelbesichtigung nach Sonnenuntergang. Das nächtliche Berliner Lichtermeer hinterließ bei allen Mitreisenden einen bleibenden Eindruck.

Einen sehr interessanten Vortrag gab es in der Heinrich-Böll-Stiftung. Dort stellte der Arzt und Gründer das Rettungsprojekt Sea-Watch vor. Mit einem 100 Jahre alten hochseetüchtigen Kutter aus den Niederlanden sucht der private Verein vom kentern bedrohte Flüchtlingsboote, um die Küstenwacht zu informieren, Erste Hilfe zu leisten und wenn nötig Kinder in Sicherheit zu bringen. Der Film, der auch im Weltspiegel ausgestrahlt wurde, ging allen unter die Haut.

Neben einer abwechslungsreichen Stadtrundfahrt, einer Führung im Abgeordnetenhaus von Berlin und Ausstellungsbesuchen gab es auch an einem Abend die Möglichkeit Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Viele Teilnehmer der Gruppe nutzten diese Möglichkeit um kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zu testen und das reichhaltige Kulturangebot zu nutzen.

 

Treffen Ortsverband

Der Ortsverband Bündnis 90/die Grünen Haimhausen trifft sich am Dienstag, 24.10.2015 um 20:00 Uhr im Rathaus Haimhausen, Hauptstr. 15, im Sitzungssaal. Alle interessierten Bürger sind herzlich willkommen.

 

September 2015

Der Ortsverband Bündnis 90/die Grünen Haimhausen trifft sich am Dienstag, 22.09.2015 um 20:00 Uhr im Rathaus Haimhausen, Hauptstr. 15, im Sitzungssaal. Alle interessierten Bürger sind herzlich willkommen.

 

Juli 2015

 

Verkehrssichere, fahrradfreundliche Anbindung von Ottershausen nach Haimhausen rückt näher

Der Anstoß für eine verkehrssichere Radverbindung zwischen den Gemeindeteilen Ottershausen und Haimhausen kam von den Haimhauser Grünen. Ihr Antrag vom 5. Februar diesen Jahres sah eine Route vor, die vom bestehenden Radfahrweg in der Alleestraße über die Hochstraße/Ecke Leitenweg nach Ottershausen führt.

In der JUKSS-Sitzung (Jugend-, Umwelt-, Schul-, Sozial-Ausschuss) vom 16. Februar wurde aus Kostengründen diese Variante von Radfahrweg in einen befestigten Wanderweg umgewandelt. Für die Radfahrer soll stattdessen ein Sicherheitsstreifen auf der Dachauer Straße geschaffen werden. Ein solcher gekennzeichneter Streifen erhöht die Sicherheit unserer Radler, schafft eine kurze, ebene Verbindung und wird obendrein von der zuständigen Polizeibehörde befürwortet. Und einen romantischen Wanderweg gibt es für die Haimhauser Bürger noch zusätzlich obendrauf.

Ebenfalls im Juli:

Der Ortsverband Bündnis 90/die Grünen Haimhausen trifft sich am Dienstag, 28.07.2015 um 20:00 Uhr im Rathaus Haimhausen, Hauptstr. 15, im Sitzungssaal. Alle interessierten Bürger sind herzlich willkommen.

und dann wäre da noch im August:

 Endlich Urlaub!!

 

März 2015

Zum Internationalen Frauentag hatten die Kreistags-Grünen viel Prominenz nach Haimhausen eingeladen! 

Gemütlich in angenehmer Atmosphäre miteinander frühstücken und diskutieren, dazu lud die Kreisverbandssprecherin und Kreisrätin Marese Hoffmann am 8. März –  dem Internationalen Frauentag –  in die Kulturkreiskneipe ein. Nicht nur war das Frühstücksbüffet opulent bestückt, auch die Gästeliste konnte sich wahrlich sehen lassen: Prof. Dr. Gerlinde Debus – Chefärztin der Frauenklinik im Helios Amper Klinikum Dachau; Beate Walter-Rosenheimer – Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, 2. Bürgermeisterin Claudia Kops, Allgemeinärztin Dr. Eva Ross – beide aus Haimhausen und die Kreisrätin der ÖDP und Hebamme Mechthild Hofer aus Karlsfeld kamen in das Domizil des Haimhauser Kulturkreises. Hier hatten die Gemeinderätinnen Armgard Körner und Dorothea Hansen gemeinsam mit Marese Hoffmann und weiteren Helfern ein grünes Frühlingsambiente geschaffen. Zahlreiche Frauen waren der Einladung gefolgt und verfolgten mit großem Interesse die vielfältigen Diskussionsthemen zu Frauengesundheit, weiblichem Anspruch und weiblicher Realität, die mit dem Motto des Vormittags „Frauengesundheit im gesellschaftlichen und individuellen Korsett: schön, sexy, Supermammi, social freezing, Küche, Kinder, Karriere“ umfassend beschrieben waren. Zu Beginn des „Frauenvormittags“  machte Marese Hoffmann eine Bestandsaufnahme des bisher Erreichten und Unerreichten aus weiblicher Sicht. Sie erinnerte daran, dass das Wahlrecht für Frauen noch keine 100 Jahre alt ist und es uns Frauen in Westeuropa sehr gut geht verglichen mit Frauen aus einigen anderen Kontinenten. Doch auch hier gibt es in nicht unerheblichem Maße Gewalt gegen Frauen und Benachteiligung im Arbeitsleben. Von gleichem Lohn für gleiche Arbeit sind Frauen noch meilenweit entfernt. Und wie schwer der Spagat zwischen Familie und Beruf fällt, das machte die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer selbst Mutter von fünf Kindern deutlich. Einen breiten Raum nahm das Thema Frauengesundheit ein. Kompetent und informativ gab Prof. Dr. Gerlinde Debus Auskunft über das Pro- und Kontra von Mammographie-Screening und vom Einfrieren der Eizellen für spätere Schwangerschaften. Auch die Zunahme von Schönheitsoperationen schon in sehr jungen Jahren und „Wunsch-Kaiserschnitten“ wurden lebhaft diskutiert. Wie Frauengesundheit in der Praxis gelebt und erlebt wird, davon konnte Ärztin Dr. Eva Ross berichten. Die Möglichkeit zu einer selbstbestimmten Geburt war ein weiteres Thema, deren Einschränkung durch die Krankenkassen die Hebamme und ÖDP-Kreisrätin Mechthild Hofer bitter beklagte.

Februar 2015

Antrag auf Errichtung eines Radfahrweges zwischen Ottershausen und Haimhausen

Bündnis 90/Die Grünen stellen Antrag für ein fahrradfreundliches Haimhausen. Die Ortsteile Ottershausen und Haimhausen sollen für Radler verkehrssicherer verbunden werden. 

Das Fahrrad ist ein umweltfreundliches und klimaschonendes Verkehrsmittel und wird von Haimhauser Bürgern gerne für kurze Strecken genutzt. Die Radfahrwege in und um die Gemeinde Haimhausen herum tragen dem Rechnung. Doch noch klafft eine gravierende Lücke in der Anbindung des Ortsteils Ottershausen an das Radwegenetz. In diesem eigenständigen Ortsteil, dessen Bevölkerungszahl in den vergangenen Jahren beträchtlich gestiegen ist, nutzen viele Menschen aller Altersgruppen täglich das Fahrrad um zwischen Ottershausen und Haimhausen zu pendeln. Das hohe Verkehrsaufkommen in der Dachauer Straße wirkt sich hierbei zunehmend unfallgefährdend für die Radfahrer aus besonders auch durch den Schwerlastverkehr. Deshalb ist ein fester Fahrradweg dringend notwendig. Deshalb haben Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag auf die Errichtung eines Fahrradweges zwischen Ottershausen und Haimhausen auf einer alternativen Route gemacht und erste Vorschläge hierzu eingereicht. Hierdurch werden weiterhin der in der Planung befindliche Fahrradweg von Ottershausen nach Ampermoching sowie der im vergangenen Jahr eröffnete Fahrradweg an der B13 miteinander verbunden. Damit wird ein weitreichendes Fahrradnetz geschaffen, das den Anforderungen und Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger gerecht wird.

Antrag auf Überprüfung des Hochwasserschutzes erfolgreich

Hochwasserschutz wird in Zukunft noch wichtiger

Wir erinnern uns wohl noch alle, dass beim letzten Hochwasser 2013 Haimhausen und hier ganz besonders der Ortsteil Ottershausen nur ganz knapp einer Überflutung entgangen ist.  Im Zuge der Klimaveränderung werden die heftigen Unwetter und ihre Folgen für die Bevölkerung erwartungsgemäß zunehmen. Bündnis 90/Die Grünen forderten deshalb die Verwaltung auf, bei der Regierung von Oberbayern und den zuständigen Behörden vorstellig zu werden, um den Hochwasserschutz für Haimhausen dahingehend zu überprüfen, welche wirkungsvollen Maßnahmen vorsorglich zu ergreifen sind.

Damit auch in Zukunft die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger gewährleistet ist, soll eine regelmäßige Überprüfung des Hochwasserschutzes durchgeführt werden. Der Antrag von Bündnis 90/die Grünen wird am 29.01.2014 im Jugend-, Umwelt-, Kultur-, Sport- und Sozialausschuss-Ausschuss behandelt werden und der zuständige Bereichsleiter des Wasserwirtschaftsamtes Josef Höschl wird berichten.

Juli 2014

Grüner Antrag auf Prüfung alternativer Funkantennenstandorte erfolgreich

Die Grüne Fraktion hat in einem Antrag gefordert, bei der künftigen Standortauswahl von Mobilfunkantennen die Standortentscheidungen so zu treffen, dass bei einer Verbesserung der Mobilfunk- und mobilen Breitbandversorgung die Strahlenbelastung insgesamt reduziert wird. Vor allem muss diese Art der Immissionen, für die es bis heute keine belastbaren Langzeitstudien gibt, für die Einwohnerinnen und Einwohner, insbesondere in der Nähe von KITAs und Schulen gesenkt werden. Dies ist mit einer intelligenten Standortauswahl möglich, ohne die Qualität des Mobilfunkes zu beeinträchtigen.

Dieser Antrag wurde von den Grünen mit besonderer Dringlichkeit vorangetrieben, weil sich bereits ein neuer Standort in Haimhausen in Planung befindet. Für die Grünen und alle Haimhauserinnen und Haimhauser ist dies ein großer und wichtiger Erfolg. Der Gemeinderat hat die Verwaltung einstimmig beauftragt, durch das Umweltinstitut München ein Immissionsgutachten erstellen zu lassen. Durch dieses Gutachten kann für neue und in Planung befindliche Mobilfunkstandorte der geeignetste Platz gefunden werden.

Mai 2014

Im neuen Gemeinderat Haimhausen vertreten drei grüne Gemeinderätinnen/-räte die Interessen der Haimhauser Bürger:

Dorothea Hansen, Armgard Körner und Wilhelm Welshofer.

 

Wir bedanken uns bei den Haimhauser Bürgern für das tolle Wahlergebnis von 13,25% bei der Gemeinderatswahl und 16,31% bei der Kreistagswahl!! 

Dienstag, 19.11.2013 Die Grüne Gemeinderatsliste für die Kommunalwahl 2014 wurde in der KulturKreisKneipe des Haimhauser Kulturkreises e.V. aufgestellt:

Bundestagsabgeordneter Dr. Toni Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde Haimhausen ein.

Dr. Toni Hofreiter referierte auf Einladung des Grünen Ortsverbandes am 19.06.2013 über Möglichkeiten eines effizienten öffentlichen Nahverkehrs auf dem Lande. Die interessierten Zuhörer erfuhren von dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses des Bundestags unterschiedliche alternative Konzepte zur Gestaltung einer gut funktionierenden öffentlichen Verkehrsanbindung speziell für Haimhausen.

Vortrag: Wie sieht eine gute Verkehrsverbindung auf dem Land aus?  

Vortrag von dem Verkehrsexperten Dr. Anton Hofreiter, MDB Bündnis 90/Die Grünen, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Deutschen Bundestag, am Mittwoch, 19. Juni 2013 um 20 Uhr im Gasthof zur Post in Haimhausen.

Die Gewährleistung von Mobilität auch in nachfrageschwachen Gebieten gehört zur kommunalen Daseinsvorsorge. Doch wie kann eine Gemeinde wie Haimhausen einen wirtschaftlich effizienten, ökologisch verträglichen und gesellschaftlich akzeptablen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) anbieten? Wie kann dabei der demographische Wandel berücksichtigt werden? Gibt es in Zukunft überhaupt noch eine finanzierbare öffentliche Verkehrsanbindung Haimhausens an Nachbargemeinden und Nachbarstädte? Und wie sieht es mit der Energiebilanz aus, wenn man bedenkt, dass der Verkehr alleine in Deutschland 30% der gesamten Endenergie verbraucht und fast ausschließlich fossile Kraftstoffe verbraucht?

Die Lüge vom teuren Ökostrom

Am 10. April 2013 informierten sich die beiden Haimhauser Gemeinderätinnen von Bündnis 90/Die Grünen bei einer Veranstaltung in Dachau darüber,  wer und was tatsächlich die Strompreise nach oben treiben. Der Referent, Diplom-Ökonom Raimund Kamm, Energiebeauftragter der Bund Naturschutz-Kreisgruppe Augsburg, engagiert sich seit Jahren für eine zweckmäßige Umsetzung der Energiewende.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kommt erfreulicherweise schnell voran. Schon im Jahre 2020 können wir die Hälfte unseres Stroms aus Solar- und Windenergie sowie Biomasse erzeugen. Atom-, Gas- und Kohlekraftwerke laufen immer seltener. Doch nicht nur der Ausstoß  von klimaschädigendem CO wird so verringert, auch rund hunderttausend Menschen verdienen allein in Deutschlands Windbranche ihren Lebensunterhalt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien rechnet sich auch für Anlagenbesitzer und Kommunen.

Doch wie sieht es mit den Kosten für den Endverbraucher aus? Laufen uns die Preise für Strom aus erneuerbaren Energien davon? Und was hat es mit der, von der Regierung propagierten, „Strompreisbremse“ auf sich? Wer profitiert eigentlich von der gegenwärtigen Situation?

Die Preise an der Strombörse fielen in den letzten Jahren um fast 2 Cent pro kWh. Stromanbieter und Stadtwerke kaufen den Strom zu einem günstigen Preis, geben die Gewinne jedoch nicht an die privaten Endverbraucher weiter. Anders sieht die Sache für Großverbraucher aus. Sie profitieren von günstigen Rabatten.

Dem Normalverbraucher bleibt nur die Möglichkeit, Strompreise zu vergleichen und im Zweifelsfall zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

Das Fazit der Veranstaltung war: Nicht die „Erneuerbaren Energien“ wirken preistreibend! Sie ersetzen Kraftwerke, deren Folgekosten, ob es um Entsorgung des Atommülls oder Schutz des Klimas und die Gesundheit der Bevölkerung geht,  für Gesellschaft und Steuerzahler  nicht tragbar sind. Es sollte auch bedacht werden, dass Atom- und Kohlestrom bisher mit erheblichen staatlichen Fördergeldern subventioniert wurde. Wir bauen zur Zeit die modernste und umweltfreundlichste Stromversorgung aller Industrieländer, jedoch müssen die ungerechten Strompreise unbedingt zu Gunsten des privaten Endverbrauchers korrigiert werden.