Fachkonferenz: Öffentliche Räume in Stadt und Land


Termin Details


Öffentliche Räume in Stadt und Land

Bedeutungswandel, Qualitäten und Herausforderungen

Öffentliche Räume sind Begegnungsräume von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhängen und als solche wichtig für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Die Beschaffenheit öffentlicher Räume macht unsere Städte und Dörfer lebenswert; die Bedingungen dafür unterscheiden sich aber in urbanen und dörflichen Umgebungen.

Autofahrer*innen und Fußgänger*innen, Einheimische und Tourist*innen, Obdachlose und Besserverdienende, Jugendliche und Shoppende teilen sichParks, Straßen und Plätze. Die Herausforderung in peripheren ländlichen Gebieten besteht in der Erhaltung und gezielten Ermöglichung vorhandener Strukturen des öffentlichen und demokratischen Miteinanders. Wem gehören die öffentlichen Räume in Stadt und Land? Wer darf bleiben, wer darf sich ausbreiten? Wer entscheidet? Die Interessen verschiedener Gruppen im und am öffentlichen Raum müssen verhandelt und ggf. auch reguliert werden, damit der soziale Frieden erhalten bleibt.

Auf unserer Konferenz wollen wir den Fragen nachgehen: Was macht gute öffentliche Räume und Lebensqualität in der Stadt und auf dem Lande aus? Wie viel Vielfalt «vertragen» wir? Wie schaffen wir angenehme und inklusive öffentliche Räume? Wie schützen wir Orte vor Verödung und demokratisieren die Konflikte um «umkämpfte» Gebiete?

Eine Kooperation der Petra-Kelly-Stiftung, der Heinrich Böll Stiftung Saar, der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen und des GRIBS Bildungswerks e.V. im Rahmen des Projekts «Shared Spaces – Europäische Dialoge über öffentliche Räume» des Heinrich-Böll-Stiftungsverbunds.

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